Allgemein

Aktualisierungen

2010
Brooks SA et al. Whole-genome SNP association in the horse: Identification of a deletion in Myosin Va responsible for Lavender Foal Syndrome. Plos Genetics 2010, 6(4): e1000909.
Ein DNA-Test wurde entwickelt um Allel-Träger zu identifizieren, so dass Züchter von Pferde mit gefährdeten Arabischen Abstammung die tödliche Abweichung meiden können.
2012
Hauswirth R et al. Mutations in MITF and PAX3 cause “Splashed White” and other white spotting phenotypes in horses. PLoS Genetics 2012, journal.pgen.1002653.
Ein DNA-Test wurde entwickelt für die Allele SW1 (die klassische Helmscheckung) sowie SW2 und SW3 (reinerbig letal, im vorigen Jahrhundert in den USA entstanden).


Foto: Kápa und Sohn, beide SW1/SW1

 
2013
Hauswirth R et al, 2013. Novel variants in the KIT and PAX3 genes in horses with white-spotted coat colour phenotypes. Anim Genet. In Mai online, vor der Veröffentlichung im Magazin.
Die Mutation in PAX3 verursacht eine Form der Helmscheckung in der Appaloosa Rasse.

Zwei der KIT Mutationen (W18 und W19) sind relativ neu,aber W20 ist weitverbreitet als Verstärker weißer Kopf- und Beinabzeichen bis zum Typ Blesse plus vier weiße Füße.

2015
Haase B et al, 2015. A novel KIT variant in an Icelandic horse with white-spotted colour. Anim Genet. In Juni online erschienen, vor der Veröffentlichung im Magazin.


Foto: Ellert frá Baldurshaga, neue Mutation W21

 
Holl HM et al, 2015. Variant in the RFWD3 gene associated with PATN1, a modifier of leopard complex spotting. Anim Genet. In November online erschienen, vor der Veröffentlichung im Magazin.
Ein DNA-Test wurde entwickelt um feststellen zu können ob ein Pferd, genetisch Tiger oder nicht, die Anlage für das Muster hat, das typisch für Volltiger ist.


Foto: Pepper, mischerbiger Volltiger

Foto: Lady, mischerbiger Tiger mit kleiner Decke; kein PATN1, wenig ausgeprägte Charakteristika, außer weiße Skleren und spärlicher Schweif.

Imsland F et al, 2015. Regulatory mutations in TBX3 disrupt asymmetric hair pigmentation that underlies Dun camouflage color in horses. Nat Genet. In Dezember online erschienen, vor der Veröffentlichung im Magazin.
Ein DNA-Test wurde entwickelt um feststellen zu können ob ein Pferd Genotyp DD, D/d1, D/d2, d1/d1, d1/d2, oder d2/d2 hat.

Foto: Ivar, Mausfalbe DD

2017
Mack, M et al, 2017. Two Mutations in Solute Carrier Family 24 Member 5 are Associated with „Tiger Eye“ Iris Pigmentation in Puerto Rican Paso Fino Horses. Proceedings from the Plant and Animal Genome Conference XXV. San Diego, CA, January 2017.
Tests für TE1 und TE2 werden schon angeboten, aber es gibt noch keine Veröffentlichung. Im Falle von „Tiger Eye“ ist nur die Augenfarbe betroffen. Häufiger finden wir Farbverdünnungen mit Effekt auf Augen und Haut, zum Beispiel bei dem Creme und Perle Faktor. Das Creme-Gen (SLC45A2) gehört zu der gleichen Gruppe Transport Gene als dem Tiger Eye-Gen (SLC24A5).
Holl H et al, 2017. A novel splice mutation within equine KIT and the W15 allele in the homozygous state lead to all white coat color phenotypes. Anim Genet. In April online erschienen.
Dürig N et al, 2017. Whole genome sequencing reveals a novel deletion variant in the KIT gene in horses with white spotted coat colour phenotypes. Anim Genet. In April online erschienen.
Diese Mutation, W22, kam in der untersuchte Pferdefamilie auch in der Kombination mit W20 vor: Pferde mit Genotyp W20/W22 waren weiß (wie, zum Beispiel, auch Pferde mit Genotyp W5/W20).
Zusammenfassung der angebotenen DNA-Tests für W4, W5, W10, W20: W4 wird auch Camarillo White genannt, nach der Amerikanischen Zucht weißer Pferde, die zurückgeführt wird auf dem um 1912 geborenen Hengst Sultan. Der Phänotyp ist überwiegend weiß, reinerbige Pferde sind unbekannt. W5 geht zurück auf dem 1984 geborenen Vollbluthengst  Puchilingui. Der Phänotyp variiert vom Sabino Typ bis weiß. Reinerbige Tiere sind unbekannt. W10 geht zurück auf dem 2000 geborenen Quarter Horse Hengst Santana. Der Phänotyp variiert vom Sabino Typ bis weiß. Reinerbige Tiere sind unbekannt. W20 wird in vielen Pferderassen gefunden.